Ministerposten für Ina Scharrenbach Vereinsmitglied vom SV Kamen

 

Die bisherige Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach (CDU) aus Kamen
wird neue Ministerin für Kommunales, Bauen, Heimat und Gleichstellung
im Kabinett von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Der neue Landeschef hat die Namen seiner Kabinettsmitglieder am Donnerstag in Düsseldorf bekannt gegeben. Scharrenbach bestätigte, dass sie in die neue schwarz-gelbe Landesregierung berufen wurde. Der Ministerpräsident habe sie am Mittwoch angerufen, berichtete die 40-Jährige aus dem Fraktionsbüro im Kamener Rathaus.

Scharrenbachs künftiges Ministerium Kommunales, Bauen, Heimat und Gleichstellung wird neu zugeschnitten. Der Bereich Bauen war bislang beim von Michael Groschek (SPD) geleiteten Bauministerium angesiedelt, der Bereich Gleichstellung im Gesundheitsministerium von Barbara Steffens (Grüne). Mit dem Bereich „Heimat“ soll sich Scharrenbach um die Entwicklung der ländlichen Räume in NRW kümmern.

Die Betriebswirtin hat eine steile politische Karriere hinter sich: Als 23-jährige Jungpolitikerin war Scharrenbach 1999 in den Stadtrat von Kamen eingezogen. 2012 kandidierte die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende erfolgreich für den Landtag und bekam über die Landesliste ihrer Partei ein Mandat. Seitdem pendelt die Landtagsabgeordnete zwischen dem Landtag und dem Fraktionsbüro im Kamener Rathaus hin und her.

Schon länger wurde Scharrenbach, die an den Koalitionsverhandlungen beteiligt war, für ein führendes Amt in der neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung gehandelt. Neben Vize-Fraktionschef Peter Biesenbach, Generalsekretär Bodo Löttgen und dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach gehörte sie zu dem Team, das zum Thema „Innere Sicherheit“ in die Verhandlungen geschickt wurde.

Im Untersuchungsausschuss des Landtags zur Kölner Silvesternacht 2015 machte sich die CDU-Obfrau einen Namen bei der akribischen Aufarbeitung der Vorgänge. Dort wurde sie zu einer Kontrahentin von Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Ausgerechnet der Erfolg der CDU bei der Landtagswahl bedeutete für Scharrenbach den Verlust ihres Landtagsmandats, weil die Reserveliste der CDU wegen einer Vielzahl direkt gewonnener Wahlkreise nicht zum Tragen kam. Ein Schicksal, dass viele andere CDU-Abgeordnete teilten. Der Weg ins Ministeramt jedoch wird Scharrenbach durch den Verlust nicht verbaut, weil eine Ministerin nicht dem Landesparlament angehören muss.

Bei der Frauen-Union NRW wurde Scharrenbach im März 2017 zur neuen Vorsitzenden gewählt. Bereits seit 2011 gehört sie dem Vorstand der Frauen-Union NRW an. Als 2012 der NRW-Landesvorsitzende Norbert Röttgen von Armin Laschet abgelöst wurde, stimmten die Delegierten auch für Ina Scharrenbach, die seitdem eine von insgesamt fünf Stellvertretern des Vorsitzenden ist.

Was der Karriereschritt für Scharrenbachs Amt als CDU-Fraktionsvorsitzende im Kamener Stadtrat bedeutet, steht nach ihren Worten noch nicht fest.

Der SV Kamen wünscht dir für die Zukunft alles Gute und eine glückliche Hand.

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